03.03.08
Liebe Frau Herwig, lieber Herr Herwig, sehr geehrter Herr Senator Lemke, sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher Beneken, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Schulz, meine Damen und Herren!
Im Namen von Hapag-Lloyd möchte ich Sie noch einmal ganz herzlich zu unserem Taufessen zu Ehren unserer Taufpatin begrüßen. Wir freuen uns, dass Sie sich die Zeit nehmen, mit uns hier im Park-Hotel dieses erfreuliche Ereignis zu feiern.
Liebe Frau Herwig, ich möchte Sie auch hier in Bremen noch einmal ganz herzlich willkommen heißen. Sie haben die „Bremen Express“ nicht nur äußerst charmant, sondern auch mit dem nötigen Schwung getauft. Ich bin mir sicher, dass Sie dem Schiff und seiner Besatzung mit dieser standesgemäßen Taufe allzeit Glück und gute Fahrt gesichert haben – ganz gleich, wo sich die „Bremen Express“ auf den Weltmeeren befindet.
Lieber Herr Herwig, ich glaube, es ist nicht zuviel gesagt, dass die Spedition Röhlig und Hapag-Lloyd neben einer langjährigen Partnerschaft auch eine sehr ähnliche Firmengeschichte verbindet. Beide Unternehmen wurden in den 1850er Jahren in Bremen gegründet – bei Ihnen 1852 durch den Kaufmann Carl Röhlig, bei uns 1857 der Norddeutsche Lloyd, der 1970 mit der Hapag fusionierte. Beide Unternehmen waren damals im Auswanderergeschäft tätig und beide meisterten nach zwei verheerenden Kriegen den Wiederaufbau der Geschäfte praktisch von Null – angetrieben vom hanseatischen Weltgeist und kaufmännischen Geschick. Sowohl Röhlig als auch Hapag-Lloyd reagierten dabei stets rechtzeitig auf tiefgreifende Veränderungen und Innovationen in der Logistikbranche.
Lieber Herr Herwig, dass hierin, gepaart mit einer langfristigen Strategie für Kontinuität, ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg liegt, dafür ist Ihr Unternehmen ein großartiger Beweis.
Herzlich willkommen, sehr geehrter Herr Senator Lemke, sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher Beneken, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Schulz. Auch mit den Bremischen Häfen verbindet Hapag-Lloyd mehr als 150 Jahre Schifffahrts- und Firmengeschichte. Mit dem Norddeutschen Lloyd liegt, wie erwähnt, die eine Hälfte unserer Unternehmenswurzeln in den Bremischen Häfen. Heute gehören wir zu den drei größten Kunden. Im vergangenen Jahr haben wir hier fast 365.000 TEU umgeschlagen – ein Plus von zwölf Prozent zum Vorjahr. Inklusive unserer Alliance-Partner, für die wir in Europa weitgehend die zu nutzenden Terminals aussuchen, waren es sogar mehr als 631.000 TEU – gut 13 Prozent des gesamten Containerumschlags in Bremerhaven. Auch die Anzahl der Schiffsanläufe hat sich positiv entwickelt. Insgesamt haben im vergangenen Jahr 158mal Hapag-Lloyd-Schiffe in Bremerhaven festgemacht. 2006 waren es noch 110 Schiffsanläufe und 2005 erst 82. Sie werden mir sicherlich zustimmen, dass dies ein sehr erfreulicher Zuwachs ist.
Meine Damen und Herren, als Reeder müssen wir langfristig und vorausschauend agieren, denn zwischen der Bestellung neuer Schiffe und ihrer Ablieferung liegen in der Regel mehrere Jahre. Bis Ende 2011 werden weitere 15 Neubauten von derselben Größe der „Bremen Express“ an uns abgeliefert. Und für die Jahre danach befinden wir uns auch schon wieder in der Planung. Die 15 bereits bestellten Schiffe werden alle von unserem langjährigen Werftpartner Hyundai Heavy Industries gebaut, der auch die „Bremen Express“ gebaut hat. Dear Mr. Kim, dear Mrs. Kim, we are honoured to have you with us here in Bremen. Thank you very much for building and delivering such a fine vessel as the “Bremen Express”. We’re looking forward to receiving our next ships from you!
Sie merken, meine Damen und Herren: Hapag-Lloyd blickt optimistisch in die Zukunft. Der Bedarf an Transportdienstleistungen wird weiter steigen, und der weltweite Containerverkehr wächst dabei in der Regel doppelt so schnell wie der Welthandel. Das liegt zum einen an der fortschreitenden Verlagerung der Produktionskapazitäten in andere Länder, die noch lange nicht abgeschlossen ist. Zum anderen steigt jedoch auch das Transportvolumen innerhalb bestimmter Wirtschaftsregionen wie zum Beispiel Asien. Die Globalisierung sorgt dort für Wohlstand, der einen wachsenden Konsum nach sich zieht. Diese Güter müssen transportiert werden – zum Großteil von Containerschiffen wie der „Bremen Express“. Der innerasiatische Containerverkehr ist schon heute einer der volumenstärksten Bereiche in unserer Industrie.
Doch, meine Damen und Herren, auch wenn die Wirtschaft immer ein spannendes Thema ist; es soll an diesem besonderen Tag nicht das einzige sein. Für Hapag-Lloyd stehen traditionell Sie, unsere Kunden, im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit, besonders wenn ein neues Schiff getauft wird. Sie sorgen mit ihren Aufträgen für die Auslastung unserer Schiffskapazitäten, wofür ich Ihnen an dieser Stelle ganz herzlich danken möchte. Und wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns auch in Zukunft die Treue halten. Wir werden unsere Flotte kontinuierlich ausbauen, um Ihnen stets beste Dienste anbieten zu können.
Meine sehr verehrten Damen und Herren, ich möchte Ihnen danken, dass Sie uns die Zeit und Ehre erwiesen haben, mit uns die „Bremen Express“ zu taufen, und möchte Sie nun bitten, sich von Ihren Plätzen zu erheben und mit mir das Glas zu erheben. Stoßen wir an auf das Wohl unserer Taufpatin, das der Region Bremen und auf die „Bremen Express“.
Liebe Frau Herwig, Sie sind auf Ihrem Schiff immer herzlich willkommen. Der Mannschaft wird es eine Ehre sein, Sie auch in Zukunft an Bord begrüßen zu können – ganz gleich, in welchem Hafen auf der Welt. Darf ich Sie nun zu mir bitten. Ich möchte Ihnen als Zeichen unseres Dankes das Taufgeschenk überreichen!
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