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Mehr Ausbildungsplätze

17.12.04

Hapag-Lloyd Container Linie
Mehr Ausbildungsplätze

Ausbildung genießt bei der Hapag-Lloyd Container Linie einen hohen Stellenwert. Ab 2005 bietet das Unternehmen jährlich 61 Plätze, 70 Prozent mehr als bisher. Die Ausbildungsquote erreicht mittelfristig 18 Prozent.

„Wir haben uns entschlossen, die Zahl der Ausbildungsplätze signifikant zu erhöhen. Dies ist eine Investition in die Zukunft: Zum einen für uns, weil wir damit ausreichend qualifiziertes Personal für unsere weitere Expansion erhalten. Zum anderen für junge Menschen, die in einem krisenfesten, global tätigen und in der Branche führenden Unternehmen eine Ausbildung erhalten“, betont Adolf Adrion, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hapag-Lloyd Container Linie.
Während das Unternehmen bislang pro Jahr 36 Ausbildungsplätze zur Verfügung stellte, bietet es ab 2005 61 Stellen. An Land in Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, München sowie auf den weltweit operierenden Schiffen. Ausgebildet werden Schifffahrts- und Bürokaufleute, Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung, Fachinformatiker, Diplom-Informatiker (Nordakademie), Fachlageristen sowie Bachelor of Arts (Hamburg School of Business Administration). Und schließlich werden auch an Bord Auszubildende benötigt, die eine Ausbildung zum Schiffsmechaniker absolvieren, um dann an der Fachhochschule das Studium aufzunehmen mit dem Ziel, Kapitän oder Leiter der Maschinenanlage zu werden. Im Seebereich wurde die Zahl der Ausbildungsplätze bereits 2003 von 12 auf 24 verdoppelt.
Bislang belief sich die Ausbildungsquote auf zwölf Prozent und lag damit bereits signifikant über den im Rahmen der Ausbildungsplatzabgabe geforderten sieben Prozent. Durch die erneute Aufstockung wird dieser Wert mittelfristig18 Prozent betragen.
Derzeit absolvieren 130 (73 an Land und 57 auf See) junge Menschen eine Ausbildung bei der Hapag-Lloyd Container Linie. Bis 2007 wird diese Zahl auf 182 (110 an Land und 72 auf See) Auszubildende wachsen. Dies bedeutet einen Gesamtanstieg um 40 Prozent. Bislang liegt die Übernahmequote im Landbereich bei gut 90 Prozent. Das heißt, wer gute Leistungen bringt, wird auch übernommen. An dieser Politik soll sich auch zukünftig nichts ändern.
Gute Chancen, einen der begehrten Ausbildungsplätze zu erhalten, haben, abhängig vom Berufsbild, Bewerber mit gutem Abitur oder Realschulabschluss. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Mathematik, Geografie und den Fremdsprachen. Die Bewerber sollten die Bereitschaft mitbringen, später auch eine Tätigkeit außerhalb Deutschlands anzunehmen, schließlich ist die Hapag-Lloyd Container Linie ein global tätiges Unternehmen. Bereits während der Ausbildungszeit erhält ein Großteil der Auszubildenden die Gelegenheit, einen Auslandseinsatz in Europa oder Übersee wahrzunehmen.



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