18.09.00
"Wir gehen von einem weiteren rasanten Wachstum im weltweiten Containerverkehr aus. Mit der Indienststellung von sieben Containerschiffen im Jahre 2000 tragen wir dieser Entwicklung Rechnung", machte Bernd Wrede, Vorsitzender des Vorstandes der Hapag-Lloyd AG, anlässlich der Taufe der Rotterdam Express in der Maas-Metropole deutlich. Getauft wurde das neue Schiff von Heidi Schneider, Ehefrau des Vorstandsvorsitzenden der Bayer AG, Leverkusen, Dr. Manfred Schneider.
An der feierlichen Zeremonie am ECT Home Terminal im Prins Willem Alexander Haven nahmen rund 200 Gäste aus Wirtschaft und Politik teil. Dazu zählten unter anderem der Bürgermeister von Rotterdam, I. W. Opstelten, Hafensenator P.J. H. M. van Dijk, W.K. Scholten, Generaldirektor des Hafens Rotterdam sowie E. von Puttkamer, deutscher Botschafter in den Niederlanden.
Die "Rotterdam Express" wurde am 28. März 2000 auf Kiel gelegt und nach einer Bauzeit von nur knapp fünf Monaten von der Werft der Hyundai Heavy Industries in Ulsan/Korea am 18. August 2000 an Hapag-Lloyd abgeliefert und trat seine erste Reise nach Europa an. "Der Neubau ist im Europa/Fernost-Verkehr eingesetzt, wo wir unserer Kundschaft fünf Abfahrten pro Woche bieten", erläuterte Günther Casjens, Schifffahrtsvorstand der Hapag-Lloyd AG. Das Schiff mit Heimathafen Hamburg ist 294 Meter lang, 32,20 Meter breit und verfügt bei einer Tragfähigkeit von 67.250 Tonnen über eine Stellplatzkapazität von 4.890 Standardcontainern (TEU).
Hapag-Lloyd, bzw. seine beiden Vorgängergesellschaften Hapag und Norddeutscher Lloyd, läuft den Hafen von Rotterdam bereits seit über hundert Jahren an. Seit Januar 1992 ist das Unternehmen mit einer eigenen Niederlassung, Hapag-Loyd Nederland B.V., in Rotterdam präsent.
"Mit der Rotterdam Express trägt nun ein Schiff den Namen dieser Stadt und seines Hafens über die Weltmeere - ein Zeichen unserer engen Verbundenheit mit dem Umschlagplatz und der regionalen Verladerschaft", so Bernd Wrede abschließend.
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